Der Rob Roy Way: die schönsten Dörfer und Städte

Oktober 14, 2017 von
von Oktober 14, 2017

Der Rob Roy Way bringt Sie zu den schönsten Gebirgszügen des schottischen Hochlands, vorbei an bezaubernden Wäldern und stillen Seen. Er verbindet die malerischsten Dörfer und Städte in denen Sie jeden Abend Rast machen und Ihre wohlverdiente Nachtruhe genießen.

Doch auch was Kultur und Geschichte angeht, haben die Siedlungen auf dem RobRoy Way einiges zu bieten. Bestaunen Sie historische Rundhäuser, lebendige Marktzentren und alte Ruinen. Doch egal was Menschen erbauten, die Natur ragt in den Trossachs majestätische über alle Gebäude empor.Sehen Sie selbst in unserem Städte-Portrait, wie die Dörfer und Häuser sich auf dem Rob Roy Way in eine großartige Landschaft kuscheln.

Willkommen auf dem Rob Roy Way!

Aberfoyle

Das kleine Dorf Aberfoyle liegt im Herzen des malerischen Trossachs National Park. Viele Outdoor-Fans planen von hier aus Unternehmungen zu Loch Lomond, den Trossach Mountains oder dem Queen Elizabeth-Forest Park zu planen. Wer den Nervenkitzel liebt, kann hier an der längsten Zip-Line in ganz England durch den Wald sausen.

Doch Aberfoyle hat auch eine einzigartige Verbindung zur Geschichte der Region. So wurde der namensgebende Rob Roy MacGregor unweit von hier an den Ufern von Loch Katrine geboren.

Zu den anderen berühmten Einwohnern zählt Reverend Robert Kirk, ein Kirchenmann, der von der Welt des Feenvolks fasziniert war. In Aberfoyle betrieb er seine Forschung, die 1691 zur Veröffentlichung seines Buches „The Secret Commonwealth of Elves, Fauns and Fairies“ führte.

Ob es im schottischen Hochland wirklich Feen gibt? Sehen Sie selbst, wenn Sie den Rob Roy Way wandern.

Finden Sie die Häuser von Aberfoyle? Photo credit: flickr_John mcsporran

Callander

In Callander trifft das schottische Hochland in der berühmten „Highland Boundary Fault“ auf das Tiefland. Solche Orte an denen tektonische Platten aufeinandertreffen bezeichnet man in der Geologie als Verwerfung.

Sie wurde 1645 Schauplatz der Schlacht von Callander, in der der Clan der Campbells von den McGregors und McNab in die Falle gelockt und von zwei Seiten angegriffen wurde.

Heute zählen die vielen bunten Souvenir-und Ale Läden sowie das Besucherzentrum zu den Attraktionen in Callander. Auch die tosenden Wasser der Bracklin Falls wenige hundert meter östlich von Callander locken viele Besucher an.

Callander. Photo credit: flickr_John mcsporran

Lochearnhead

Das bezaubernde Dorf Lochearnhead begrüßt Sie nach einer langen Wanderung und lädt Sie ein spektakuläre Aussichten auf die umliegenden Berge des schottischen Hochlands zu genießen.

Die Nähe zu dem wunderschönen See Loch Earn und dem spektakulären Tal Glen Ogle locken viele Wander*innen in dieses abgelegen Örtchen auf dem Rob Roy Way.

Lochearnhead. Photo credit: flickr_Alan Clark

Killin

Killin ist ein weiteres charmantes Dorf, das vor allem durch Touristen und Outdoorfans belebt wird, die von hier aus exzellente Möglichkeiten haben, das Hochland zu entdecken.

Die majestätische Natur rund um Killin ist auch in Filmen verwendet worden. So wurde eine Szene aus Alfred Hitchcocks Thriller Die 39 Stufen unweit von Killin gedreht. Und auch in Monty Pythons Die Ritter der Kokosnuss taucht das schottische Dorf auf.

Wer an Geschichte interessiert ist, der sollte sich einen Besuch der Ruinen von Finlarig Castle, einem ehemaligen Stützpunkt der Campbells nicht entgehen lassen. Das Moirlanich Longhouse ist eines der wenigen erhaltenen Beispiele der traditionellen schottischen Architektur.

Aberfeldy

Wer Aberfeldy auf dem Rob Roy Way erreicht, der hat eine wunderschöne Etappe des Nationalen Wanderwegs hinter sich. Der Weg verläuft oberhalb des Loch Tay und verwöhnt mit fantastischen Ausblicken auf den See und die umliegenden Berge.

Der schottische Nationaldichter Robert Burns wurde hier zu einem Gedicht über die bezaubernden Wälder der Gegend inspiriert. Noch heute erinnert eine Statur an sein Werk „Die Birken von Aberfeldy“ und Sie können auf seinen Spuren zu den Wasserfällen von Moness folgen.

Auch den Freund*innen hochprozentiger Genuss-Getränke ist Aberfeldy ein Begriff. Der gleichnamige Malt-Whisky wird hier hergestellt. Die Dewar´s Aberfeldy Brennerei steht Besuchern das ganze Jahr hindurch offen.

Photo credit: flickr_tom jervis

Pitlochry

Der viktorianische Kurort Pitlochry markiert das Ende des Rob Roy Way. Es war der Besuch der englischen Königin Victoria in 1842 der das hübsche Städtchen zu einem Besuchermagnet machte. Hotel Spas laden zum Entspannen ein, zahlreiche Kirchen und historische Gebäude wie Blair Castle und Atholl Palace bereichern Ihr Wissen über die Gegend.

Trotz all dieser Attraktionen fühlt man sich auch im Zentrum des Marktstädtchen der Natur ganz nahe, wenn der 841 meter hohe Ben Vrackie über den Dächern aufragt.

Atholl Palace in Pitlochry. Photo credit: wikimedia_Nilfanion

Highlights in und um Pitlochry

Ein besonderes Highlight für Geschichtsinteressierte ist in Pitlochry das Crannog-Zentrum. Hier kann man hautnah erleben, wie die Menschen in Schottland in der Eisenzeit gelebt haben. Ein original nachempfundenes Crannog, ein Rundhaus auf dem Wasser, gibt Einblicke in die Bau-und Lebensweise von vor 2500 Jahren.

Auch was Kunst und Kultur angeht, hat Pitlochry einiges zu bieten. Das Pitlochry Festival Theatre zeigt nicht nur zur Hauptsaison die verschiedensten Theaterstücke, es beheimatet auch Veranstaltungen wie das zehn-tägige Winter Words Festival.

Ein weiteres Highlight in Pitlochry sind die Lichtinstallationen des „Enchanted forest“, die jedes Jahr im Oktober den Faskally Wood in überirdisches Licht tauchen und 70.000 Besucher anziehen.

Die Gegend um Pitlochry in Herbstfärbung.

Worauf warten Sie?

Sie möchten die bezaubernden Orte inmitten der beeindruckenden schottischen Highlands selbst entdecken, die legendäre Gastfreundschaft genießen, örtlichen Whisky probieren und mehr über den Volkshelden Rob Roy lernen?

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