Der Kerry Way: 5 Highlights auf dem Kerry Way

April 29, 2018 von
von April 29, 2018

Der Kerry Way ist nicht umsonst der beliebteste Wanderweg Irlands. Dies ist die Alternative zum Ring of Kerry für Wander*innen. Die Wanderstrecke bringt Sie noch näher an die spektakulären Landschaften und führt zu abgeschiedeneren Orten als der befahrbare Ring of Kerry.

Von Burgen, zu Seen und dem höhsten Berg Irlands stellen wir Ihnen fünf Highlights auf dem Kerry Way vor.

# 1 – Carrauntoohil

Carrauntoohil ist mit 1038 Metern der höchste Berg Irlands und Teil der Macgillycuddy’s Reeks Bergkette. Der Kerry Way verläuft am Fuße dieses spektakulären Höhenzugs und bietet Ihnen beste Ausblicke auf sie. 

Wer Carrauntoohil besteigen will, dem stehen verschieden Routen zur Auswahl. Die klassische Route führt vom Nordosten über den relativ steilen Anstieg von Devil’s Ladder. Alternativ können Sie von Westen aus starten und Carrauntoohil mit den beiden benachbarten Gipfeln zu einer Art Hufeisen verbinden.

Carrauntoohil, der höchste Berg Irlands. Foto: wikimedia_Rafael Rodrigues Camargo. Zur Lizenz.

# 2 – Killarney

Wenn man Killarney hört, weiß man nie genau, ob das Städtchen oder der National Park gemeint ist. Sehenswert sind beide. Während die malerischen Straßen mit den bunten Häuserfassaden in Killarney Town zum Bummeln einladen, kann man sich in den Tiefen des National Parks im Grün verlieren.

Der Kerry Way beginnt in Killarney. Der Ort liegt direkt am Nationalpark. Hier befindet sich nicht nur das größte Waldgebiet Irlands, auch Highlights wie Muckross House & Gardens, der Torc Waterfall und der See Lough Leane verzaubern Besucher*innen.

Lough Leane im Killarney National Park. Foto: flickr_Alison Day. Zur Lizenz.

# 3 – Skellig Michael

Berühmt geworden durch Star Wars ist Skellig Michael ohne Frage eine der berühmtesten Sehenswürdigkeiten Irlands. Nur eine limitierte Anzahl an Besucher*innen können die Insel jeden Tag per Boot erkunden. Skellig Michael gehört seit 1996 zum UNESCO Weltkulturerbe und war die Zuflucht frühchristlicher Mönche. Sie lebten in Steinhütten, die wie Bienenkörbe geformt sind und bis heute erhalten sind. Heute bietet die unbewohnte Insel den verschiedensten Vögeln eine Heimat.

Das bezaubernde Dorf Cahersiveen auf dem Kerry Way ist der ideale Ausgangspunkt für einen Besuch auf den Skelligs. Frühe Buchung ist absolut empfehlenswert um Enttäuschungen vorzubeugen.

Bienenkorbhütten auf Skellig Michael. Foto: flickr_Arian Zweigers. Zur Lizenz.

# 4 – Black Valley

Das Black Valley ist ein abgeschiedenes und mysteriöses Tal am Ende des Killarney National Park. Es ging als die letzte Ortschaft, die ans Stromnetz angeschlossen wurde, in die irische Geschichte ein. Das war erst 1978. Sicherlich hat diese späte Modernisierung zum Charme der Gegend beigetragen. Bis heute ist das Black Valley auch über Verkehrsstraßen schwer zugänglich.

Auf dem Kerry Way erkunden Sie das verwunschene Fleckchen Erde zwischen Gap of Dunloe und Molls Gap zu Fuß.

# 5 – Ross Castle

Ein architektonisches Highlight auf dem Kerry Way ist Ross Castle. Viele Mythen und Legenden ranken sich um die imposante Burg aus dem 15. Jahrhundert.

Ross Castle war die letzte Bastion in Südirland, die den Truppen von Oliver Cromwell stand hielt. Es wird erzählt, dass Motto der Burg lautete „So lange keine fremden Schiffe auf Logh Leane fahren, wird Ross Castle standhalten.“ Kriegsschiffe ließen diese Prophezeiung eintreffen.

Einer anderen Legende zufolge kann man am ersten Mai Morgen den Erbauer O’Donoghue Mór auf einem weißen Pferd aus den Wassern des Sees um Ross Castle aufsteigen sehen. Keine Angst, sein Anblick bringt Glück.